Bleib, bleibe ruhig Sie sprechen schon
als sei nichts geschehen als spräche was kommt
seit ihr euch umarmtet ohne Verzug
zur schrillen Stunde das Pflaster betretend
als der Krater entließ  sengende Banden
Wolkenpaläste deren Glast sie mehren
Schlangennester voll eiserner Klugheit
rasch entwunden der kurzgefaßten
ohne Wenn und Ob.

Zieh dein Messer!
Wirf es ins Licht!
Wenn der Spiegel erbebt,
wenn das Blut steigt,
sieh, dass du triffst!


Lass die Fremde Andre beziffern
Trauer tragen das dunkle Erbe
erwürge den Zorn sie sahen die Brände
alle Exzesse Enterbte selbst
des pochenden Herzens: sie haben die Vollmacht
vergebens, ach alle Gedanken
die allzu bereiten zu binden, zu lösen
Vorhutgedanken die ersten Sätze
die ungedeckten Versprengte
des heißen Atems.


Erstdruck in: O.R

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