nach Horaz

Eher sel­ten und knau­sernd Göt­tern
die Ehre gebend, eher ver­traulichen Umgang mit Irrtümern pfle­gend,
die nach men­schlicher Weisheit schmecken, ergreift mich der Anlass,
ein­mal anders Segel zu set­zen und den gemiede­nen

Kurs zu steuern. Denn der gewit­ternde Zeus,
welcher gemein­hin mit flat­tern­den Blitzen die Wolken
teilt, er lenkt dies­mal geräuschvoll
durch klare Luft sein flügel­be­wegtes Ges­pann,

vor dem, wie man sagt, das träge Erdrund erbebt und die
unruhi­gen Flüsse, sowie auch die Styx und die niege­se­henen
schreck­lichen Orte des Tae­narums und
die Grenze des Atlas. Es macht den Gott,

dass er das Hohe erniedrigt, glanzvolle Namen ver­dunkelt, Ruhm­lose
vorzieht: For­tuna entreißt
hier eine Krone mit schwirren­dem Schlag und teilt sie dort
zu, weil es ihr so gefällt.

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